Ereignisse im Präsidentschaftswahlkampf: Politisches Kalkül oder doch nur ein unwesentliches Malheur?

Fehlende Plakate. Herumliegende Wahlständer. Beschmierte Poster. Auch dieses Jahr zeigt sich der politische Mitbewerber äußerst kreativ. Doch woher kommt dieser Hass? Woher kommt diese Abneigung gegen Menschen mit einer anderen Meinung?

Die Stichwahl zur Bundespräsidentenwahl nähert sich mit großen Schritten. Dies ist nicht nur an der Fülle von aktuellen Berichten und Interviews in Zeitungen oder im Fernsehen erkennbar, sondern auch an der Nervosität des politischen Mitbewerbers. In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag wurden in der Gemeinde Regau mehrere Wahlplakate des freiheitlichen Kandidaten Norbert Hofer bewusst demoliert. Obwohl wir als Freiheitliche Partei Aktionen dieser Art des politischen Mitbewerbers gewohnt sind, möchten wir diese keinesfalls unkommentiert lassen.

Im Folgenden befinden sich die dazugehörigen Fotos:

Himmelreich 1 Himmelreich 2 Preising

Die Tatsache, dass auch Plakate in den Gemeinden Attnang-Puchheim und Schwanenstadt ebenfalls mittels einer roten Sprühdose auf ähnliche Art und Weise beschädigt wurden, lässt vermuten, dass es sich hier um keinen einzelnen Akt sondern um eine organisierte Campagne handelt. Interessant zu beobachten ist jedoch auch der Umstand, dass an frequentierten Plätzen in Regau, Schalchham und Wankham wir unsere Plakatständer des Öfteren am Boden oder in der Wiese herumliegend auffinden. Plakatständer anderer Vereine, die der Gemeinde oder des Mitbewerbers stehen aufrecht daneben. Der Wind kann somit nicht in allen Fällen dafür verantwortlich gemacht werden.

Nun stellt sich die Frage, weswegen Menschen, die zu gewissen Themen eine andere Meinung haben, zu solchen Mitteln greifen. Was erhoffen sie sich daraus? Dass uns solche Aktionen bloß noch mehr Motivieren, müsste Ihnen doch klar sein. Anstatt die Diskussion zu suchen um in den Gesprächen auf Mitbürger eingehen zu können, haben sie sich für eine andere Variante der „Wahlwerbung“ entschieden; Nämlich auf die, kriminell zu werden. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt sind.

Schockiert hat mich der Auftritt der Schauspielerin Katharine Stemberger bei einer Wahlveranstaltung von Alexander Van der Bellen. Vor über 2.000 Personen im Wiener Konzerthaus tätigte sie auf der Bühne folgende Aussage:

„Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Nur nicht kriminell werden – also nicht sehr“

Was will man mit so einer Aussage bezwecken? Die mediale Berichterstattung über diese Hetze erster Klasse hält sich bis heute auf alle Fälle in Grenzen. Nicht daran zu denken, welchen medialen Aufstand es gegeben hätte, wäre dasselbe bei einer Kundgebung von Norbert Hofer passiert. Ob es diesbezüglich ein rechtliches Nachspiel geben wird, bleibt abzuwarten. Falls nicht, sollte es dennoch kritisch hinterfragt werden, was eine Aussage dieser Art bei einer Wahlveranstaltung zu suchen hat.

Am kommenden Wahlsonntag haben wir die Chance, uns zu entscheiden, welchen Weg unsere Republik Österreich in Zukunft gehen soll. Van der Bellen, ein Mann mit rückwärtsgewandter Vision für unser Land, würde auch in den kommenden Jahren als Macht- und Steigbügelhalter des Rot-Schwarzen Systems agieren. Falls alle Stricke reißen sollten, eben mit Grüner Beteiligung. Dem gegenüber steht Norbert Hofer. Ein Visionär. Einer, der seit Beginn des Wahlkampfes alle Karten offen auf den Tisch gelegt hat. Einer, der seine Meinung nicht dutzende Male geändert hat, nur um prominente Unterstützer von Rot und Schwarz für sich zu gewinnen. Eben, einer von uns.

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